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Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Schmerzkrankheiten beruht auf falschen Annahmen über die medizinische Empirie

Das komplette Urteil finden Sie hier

Das Bundesgerichtsurteil vom 14. April 2008 wurde zum Präzedenzfall für alle nachfolgenden Urteile.

Zum Beispiel: In meinem, wie auch vielen anderen Urteilen von CFS und anderen verwandten Krankheiten heisst es im Gerichtsurteil:

“Gemäss der Auffassung des Bundesgerichts sind Neurasthenie und Chronic Fatigue Syndrome (Chronisches Müdigkeitssyndrom) den somatoformen Störungen zuzurechnen und gehören in den gleichen Syndromenkomplex wie Konversionsstörungen, Somatisierungsstörungen, Schmerzstörungen, Hypochondrie u.a.m.

Somit besteht eine Vermutung, dass die vorliegende gesundheitliche Beeinträchtigung mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar ist.”

In den letzten 6 Jahren wurden die Begründungen für eine Abweisung einer Rente weiter ausgebaut und noch weniger nachvollziehbar für eine Land bei dem man eine humanitäre und menschenwürdige Rechtsprechung erwarten darf.

Nun wurde von den Anwälten von Indemnis betreffend Vorgenanntem eine Gutachterliche Expertise aus psychosomatisch-psychiatrischer Sicht bei der Klinik und Poliklinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie Herrn Univ. Prof. Dr. P. Henningsen in Auftrag gegeben.

Dieses gutachterliche Expertise zeigt auf, dass die verschiedenen Bundesgerichtsurteile aus medizinischer Sicht markante Fehlannahmen aufweisen.

Man kann nur hoffen, dass dieses Expertise andere dazu ermuntert den Schritt zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu gehen.

Eine Zusammenfassung des Gutachtens

Download (PDF, 57KB)


 

Ganzes Gutachten

Download (PDF, 5.12MB)

 

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