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Bedingungsloses Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen

Liebe Leserinnen und Leser von tired

Wir alle, die an CFS erkrankt sind und keine IV-Rente bekommen, wissen wie schwer es ist mit dem Geld von der Sozialhilfe zu leben. Wir hätten alle ganz klar 100% Anspruch auf eine Rente. Aber bedingt durch das Bundesgerichtsurteil vom Jahre 2008 gehört unsere Krankheit “in den gleichen Syndromenkomplex wie Konversionsstörungen, Somatisierungsstörung, Schmerzstörung, Hypochondrie u.a.m.

Es ist ungerecht, dass ein Richter die Entscheidung fällt und damit eine Rente verwehrt, oder dass Patienten mit einer bestehenden Rente sie durch dieses Urteil wieder verlieren.

Nun wurde eine Volksinitiative ins Leben gerufen die sich “Bedingungsloses Grundeinkommen” nennt.

Mit der Initiative “Bedingungsloses Grundeinkommen” würden wir wahrscheinlich mehr Geld zur Verfügung haben, als wir von der Sozialhilfe bekommen.

Je nach dem wie hoch unsere Arztrechnungen sind (10% Selbstbehalt, Franchise von der Krankenkasse die wir von den 2’500 Franken bezahlen müssten) kämen wir besser weg als jetzt mit ca. Fr. 1’960.- für eine alleinstehende Person.

Aber auch wenn wir mit dem Geld der Initiative, also den 2’500 Franken, nicht viel Geld mehr hätten am Ende eines Monats , bliebe es uns erspart, jeden zweiten, dritten Monat zur Sozialhilfe zu gehen, oder sich vom Vertrauensarzt, oder dem Psychiater befragen zu lassen, oder sich entwürdigende Fragen anhören zu müssen.

Gerne würden wir von Euch erfahren was Ihr von der Volksinitiative haltet. Bitte schreibt Eure Kommentare.

 

Webseite “Volksinitiative für ein bedingungsloses Einkommen”

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2 Kommentare

  1. Wahnsinn, wie gut ihr es in der Schweiz habt. Vielleicht mag das Leben dort etwas teurer sein als in Deutschland, dennoch sind 1960 Franken umgerechnet mehr als das Doppelte der deutschen Sozialhilfe.

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  2. Ja ich weiss, dass ihr in Deutschland mit sehr wenig Geld auskommen müsst. Ich denke trotz der viel höheren Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind wir tatsächlich etwas besser dran als ihr. Trotzdem können wir uns weder ein Essen im Restaurant noch Ferien oder Kino leisten. Auch für Kleider oder andere Sachen bleibt nicht viel übrig.

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