Therapie
16/02/2011 17:38 Gespeichert in:Therapien
Das Tired-Team freut sich über nachfolgenden Bericht. Wir danken und freuen uns über die Zusage von Hanni Grünig, uns den weiteren Lauf der Behandlung hier zu rapportieren.
Vielleicht haben auch Sie mit dieser Therapie Erfahrungen gemacht? Es wäre für andere nutzvoll Positives wie Negatives zu erfahren. Nur mit einer breiten Berichterstattung kann abgeschätzt werden, ob oder nicht, dies eine Option ist.
Natürlich interessieren uns auch andere Heilungsmethoden, wenn Sie darüber schreiben mögen. Wir freuen uns auf Ihren Bericht.
Heute will ich von meinem gesundheitlichen „Erfolg“ berichten, wenn man dem so sagen darf. Ich lebe seit 18 Jahren mit der Diagnose CFS. War bei verschiedenen Ärzten, Psychiater und letztes Jahr fünf Wochen im Inselspital Bern hospitalisiert bei Prof von Känel, einem grossen Spezialisten von CFS. Immer wieder hörte ich das Gleiche: Sie müssen sich mit der Diagnose abfinden, nach Ihren Kräften leben, sich nicht überarbeiten etc. Besser wurde mein Zustand nicht, mein IV-Antrag wurde abgelehnt, weil ich „nicht depressiv sei!“
Ich arbeite noch 40%, das nur mit viel Anstrengung und gutem Willen möglich ist.
Letzten November kam ich durch eine Kollegin in (Email-)Kontakt mit Fr. Dr. Jadin, einer belgischen Ärztin, die in Johannesburg, Südafrika, arbeitet und sich auf CFS spezialisiert hat. Ihre These: CFS ist in vielen Fällen die Folge einer chronischen Entzündung und kann mit entsprechender Therapie geheilt werden. Ihr Vater, zusammen mit einem andern Arzt, Dr. Giroud, hat vor vielen Jahren schon eine neue Labor-Technik herausgebracht, wie bestimmte Erreger genauer nachgewiesen werden können, als dies in den meinsten Labors gemacht wird.
Ich konnte dann zwei Röhrchen Blut (Serum) in ihr Labor nach Johannesburg schicken und bekam nach einigen Wochen Bericht, dass ich Rickettsien im Blut habe sowie Erreger, die Q-Fieber verursachen und Mycoplamen. Zusammen mit dem Bericht erhielt ich den Therapievorschlag, damit mir mein Hausarzt die Medikamente geben kann. Die Therapieart, alles Antibiotika, unterscheidet sich von der herkömmlichen Art in dem Sinn, dass man immer zwei verschiedene Antibiotikas während zehn Tagen zusammen einnimmt, drei Wochen Pause macht und dann die nächste Kur in Angriff nimmt. Für mich sind nun sieben solche Zyklen vorgesehen. Je nach Verlauf muss ich ev noch länger behandelt werden.
Und nun das Erstaunliche: bereits nach der dritten Dosis, also am zweiten Tag der Therapie, fing ich an, mich besser zu fühlen! Die ganze Schwere, das Krankheitsgefühl, der schwere Kopf, etc, etc, sind weg!! Im Moment fühle ich mich einfach noch müde, aber ohne mich dabei krank zu fühlen. Und gegen diese Müdigkeit kann ich ankämpfen, indem ich mich etwas mehr ausruhe. Etwas, das vorher nicht geholfen hat.
Hier noch der Link zur Website dieser Ärztin:
http://drcjadin.com/
(leider nur englisch)
In Deutschland gibt es einen Verein, der die gleiche Therapieart anbietet. Es empfiehlt sich aber, sich direkt bei Dr. Jadin zu melden, da die Kontaktperson in Deutschland nicht sehr seriös ist.
In Augsburg, Deutschland, ist eine Borrelioseklinik, die die gleiche Therapie anbietet wie Fr. Dr. Jadin in Südafrika.
http://www.b-c-a.de/index.php
dort kann man auch telefonischen Rat einholen und Unterlagen bestellen per Email.
Mit freundlichem Gruss,
Hanni Grünig
Zweiter Bericht:
Vom ersten bis am 10. März habe ich meine zweite Antibiotikakur geschluckt: Tetracyclin und Flagyl war es diesmal. Ich bin immer noch begeistert, wie gut es mir geht, obwohl die Antibiotika mir starke Migräne-Attacken bescherten und an einzelnen Tagen wieder starke Müdigkeit und Unwohlsein. Aber das können gut Nebenwirktungen von den Medikamenten sein und nicht mehr das CFS, oder von beiden ein wenig… Mein Arzt ist jetzt einverstanden, mir die ganze Kur, das heisst sieben Kuren Antibiotika, immer anfangs Mona,t zu geben. Bereits konnte ich mit den Anti-Depressiva zurückschrauben, das heisst, die Dosis um die Hälfte reduzeiren, was einfach wunderbar ist! Mein Arzt beginnt nun auch, an den Erfolg dieser Behandlung zu glauben, obwohl er anfangs sehr skeptisch war und mir die Medikamente nur gab, da ihm auch nichts anderes einfiel, um mir zu helfen.
Vor ein paar Tagen hatte ich ein Mail von Frau Dr. Jadin in Johannesburg, die sehr erfreut ist über meine gesundheitlichen Fortschritte.
Vielleicht haben auch Sie mit dieser Therapie Erfahrungen gemacht? Es wäre für andere nutzvoll Positives wie Negatives zu erfahren. Nur mit einer breiten Berichterstattung kann abgeschätzt werden, ob oder nicht, dies eine Option ist.
Natürlich interessieren uns auch andere Heilungsmethoden, wenn Sie darüber schreiben mögen. Wir freuen uns auf Ihren Bericht.
Heute will ich von meinem gesundheitlichen „Erfolg“ berichten, wenn man dem so sagen darf. Ich lebe seit 18 Jahren mit der Diagnose CFS. War bei verschiedenen Ärzten, Psychiater und letztes Jahr fünf Wochen im Inselspital Bern hospitalisiert bei Prof von Känel, einem grossen Spezialisten von CFS. Immer wieder hörte ich das Gleiche: Sie müssen sich mit der Diagnose abfinden, nach Ihren Kräften leben, sich nicht überarbeiten etc. Besser wurde mein Zustand nicht, mein IV-Antrag wurde abgelehnt, weil ich „nicht depressiv sei!“
Ich arbeite noch 40%, das nur mit viel Anstrengung und gutem Willen möglich ist.
Letzten November kam ich durch eine Kollegin in (Email-)Kontakt mit Fr. Dr. Jadin, einer belgischen Ärztin, die in Johannesburg, Südafrika, arbeitet und sich auf CFS spezialisiert hat. Ihre These: CFS ist in vielen Fällen die Folge einer chronischen Entzündung und kann mit entsprechender Therapie geheilt werden. Ihr Vater, zusammen mit einem andern Arzt, Dr. Giroud, hat vor vielen Jahren schon eine neue Labor-Technik herausgebracht, wie bestimmte Erreger genauer nachgewiesen werden können, als dies in den meinsten Labors gemacht wird.
Ich konnte dann zwei Röhrchen Blut (Serum) in ihr Labor nach Johannesburg schicken und bekam nach einigen Wochen Bericht, dass ich Rickettsien im Blut habe sowie Erreger, die Q-Fieber verursachen und Mycoplamen. Zusammen mit dem Bericht erhielt ich den Therapievorschlag, damit mir mein Hausarzt die Medikamente geben kann. Die Therapieart, alles Antibiotika, unterscheidet sich von der herkömmlichen Art in dem Sinn, dass man immer zwei verschiedene Antibiotikas während zehn Tagen zusammen einnimmt, drei Wochen Pause macht und dann die nächste Kur in Angriff nimmt. Für mich sind nun sieben solche Zyklen vorgesehen. Je nach Verlauf muss ich ev noch länger behandelt werden.
Und nun das Erstaunliche: bereits nach der dritten Dosis, also am zweiten Tag der Therapie, fing ich an, mich besser zu fühlen! Die ganze Schwere, das Krankheitsgefühl, der schwere Kopf, etc, etc, sind weg!! Im Moment fühle ich mich einfach noch müde, aber ohne mich dabei krank zu fühlen. Und gegen diese Müdigkeit kann ich ankämpfen, indem ich mich etwas mehr ausruhe. Etwas, das vorher nicht geholfen hat.
Hier noch der Link zur Website dieser Ärztin:
http://drcjadin.com/
(leider nur englisch)
In Deutschland gibt es einen Verein, der die gleiche Therapieart anbietet. Es empfiehlt sich aber, sich direkt bei Dr. Jadin zu melden, da die Kontaktperson in Deutschland nicht sehr seriös ist.
In Augsburg, Deutschland, ist eine Borrelioseklinik, die die gleiche Therapie anbietet wie Fr. Dr. Jadin in Südafrika.
http://www.b-c-a.de/index.php
dort kann man auch telefonischen Rat einholen und Unterlagen bestellen per Email.
Mit freundlichem Gruss,
Hanni Grünig
Zweiter Bericht:
Vom ersten bis am 10. März habe ich meine zweite Antibiotikakur geschluckt: Tetracyclin und Flagyl war es diesmal. Ich bin immer noch begeistert, wie gut es mir geht, obwohl die Antibiotika mir starke Migräne-Attacken bescherten und an einzelnen Tagen wieder starke Müdigkeit und Unwohlsein. Aber das können gut Nebenwirktungen von den Medikamenten sein und nicht mehr das CFS, oder von beiden ein wenig… Mein Arzt ist jetzt einverstanden, mir die ganze Kur, das heisst sieben Kuren Antibiotika, immer anfangs Mona,t zu geben. Bereits konnte ich mit den Anti-Depressiva zurückschrauben, das heisst, die Dosis um die Hälfte reduzeiren, was einfach wunderbar ist! Mein Arzt beginnt nun auch, an den Erfolg dieser Behandlung zu glauben, obwohl er anfangs sehr skeptisch war und mir die Medikamente nur gab, da ihm auch nichts anderes einfiel, um mir zu helfen.
Vor ein paar Tagen hatte ich ein Mail von Frau Dr. Jadin in Johannesburg, die sehr erfreut ist über meine gesundheitlichen Fortschritte.
blog comments powered by Disqus




