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tired.ch

Die praktische Unterstützung für CFS-Betroffene in der Schweiz

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5. September 2010
ALV geht uns auch etwas an
 
312 Wörter, ca 2 Minute zum Lesen


ALV-Revision: Leistungen für Kranke & Behinderte würden massiv gekürzt

Dass die IV Menschen, denen es aufgrund der Einschränkungen durch ihre Behinderung oder einer chronischen Krankheit nicht möglich ist, zu arbeiten, immer häufiger bescheiningt, nicht «invalid», sondern einfach nur «arbeitslos» zu sein, war hier ja bereits schonmal Thema. Die IV schickt diese Menschen also nach langwierigen Abklärungen, während der die Leute natürlich meist nicht arbeiten (können) zur Arbeitslosenversicherung. (Oder aber seit der 5. IV-Revision auch schlicht nach einer Rentenrevision). Wer aber nicht gearbeitet hat, hat auch keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung einzahlen können. Bisher erhielt, wer diese Beitragpflicht (z.B wegen Ausbildung oder eben Krankheit) nicht erfüllen konnte, trotzdem während eines Jahres (260 Tage) Leistungen der Arbeitlosenversicherung. ..........
Gesellschaft, Behinderung und die Invalidenversicherung| Lesen Sie mehr

7. August 2010
Mit mehr Detektiven gegen Versicherungsbetrüger
 
187 Wörter, ca 1 Minute zum Lesen
6½ Minuten Filmbeitrag


Mit mehr Detektiven gegen Versicherungsbetrüger

Auch in der Schweiz sei das Thema aktuell, bestätigt die Zürich Versicherung gegenüber der «Tagesschau». Spezialisten entlarvten jährlich 2000 Betrüger. Das bringe Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe.

Die Schweizer Versicherungen rüsten auf: Immer mehr Detektive machen sich auf die Suche nach Betrügern. colourbox/symbolbild

Die Axa Winterthur setzt mittlerweile 25 Detektive ein. ..........
SF Tagesschau| Lesen Sie mehr

5. August 2010
Mit voller Härte
 
2548 Wörter (inkl. Kommentare), ca 14 Minuten zum Lesen


Die IV hat ihm, nach 15 Jahren, Knall auf Fall die Rente halbiert. Remo J. trägt sein blondes Haar kurz, nur die eingefallenen Wangen deuten auf die HIV-Infek­tion hin, die er nur als «unheilbare kräftezehrende Krankheit» bezeichnet. Er trägt schwarze Röhrli-Jeans, blaues Jeanshemd und zwei glitzernde Ohrstecker im linken Ohr. Sechs Pillen muss er wegen der Krankheit jeden Tag schlucken, früher waren es 13. Insgesamt 43 Kilo davon hat er in all den Jahren eingeworfen. Das hat er kürzlich ausgerechnet. Zeit hat er ja genug.
15 Jahre lang lebte er von einer vollen IV-Rente. 1900 Franken im Monat. Die wurde ihm nun, auf den 1. April 2010, halbiert – ohne dass er vorgängig umfassend medizinisch untersucht worden wäre. J. ging nur wie gewohnt alle drei Monate in die HIV-Sprechstunde ins Universitätsspital Basel ..........
Beobachter| Lesen Sie mehr

29. Juli 2010
Skandalöse Checkliste der IV
 
640 Wörter, ca 3 ½ Minuten zum Lesen


Seit zwei Jahren wendet das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) schweizweit ein neues Konzept zur Betrugsbekämpfung in der Invalidenversicherung an. Dazu gehört die IV-Checkliste - eine Liste, anhand deren die IV-Stellen bei der Prüfung von neuen Gesuchen oder bei der Revision laufender Renten diejenigen Dossiers herausfiltern, bei welchen ein erhöhtes Betrugsrisiko besteht. Diese Dossiers werden gezielt und vertieft überprüft, falls nötig anhand einer Observation. ..........
Aargauer Tagblatt| Lesen Sie mehr
Berner Zeitung|
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24. Juli 2010
Mit Nachdruck gegen Renten
 
616 Wörter, ca 3 Minuten zum Lesen


Wer eine IV-Rente beansprucht, ist von Gutachtern abhängig. Ohne das Okay dieser externen Fachärzte gibts meist keine Rente. Umso wichtiger ist, dass sie – Richtern in Weiss vergleichbar – unabhängig sind.

Nun belegt ein Fall, dass sie offenbar genau das nicht immer sind. Weil die IV Gutachter unter Druck setzt, wenn sie Patienten krankschreiben und für eine Rente plädieren.

Im Januar 2008 sandte das Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB) in Basel der Aargauer IV-Stelle ein Gutachten zu. Der Versicherte, ehemals Arbeiter im Metallbau, wurde als völlig arbeitsunfähig beurteilt. Die ZMB-Ärzte empfahlen, den Versicherten in einer geschützten Werkstatt unterzubringen.

Mit diesem Befund war Roman B., damals Chefarzt bei der Aargauer IV-Stelle, nicht zufrieden. In ..........
Beobachter| Lesen Sie mehr

24. Juli 2010
Auswahlmöglichkeit muss bleiben
 
1080 Wörter, ca 6 Minuten zum Lesen


Das erste Paket der 6. IV-Revision enthält aus meiner Sicht mit Ausnahme des Assistenzbeitrags keine positiven Elemente. Ich unterstütze grundsätzlich die Bestrebungen der IV für eine stärkere Integration von Menschen mit Behinderungen. Das Ziel, über 16’000 Menschen aus der Rente wieder in die Arbeitswelt zu integrieren, halte ich für absolut unrealistisch. Es ist zu befürchten, dass Betroffenen zwar die IV-Rente gestrichen wird, sie jedoch nicht dauerhaft im Arbeitsmarkt integriert bleiben. Dem neugeplanten Finanzierungsmechanismus stehe ich skeptisch gegenüber.

Auf den ersten Blick erscheint die Massnahme sinnvoll und positiv für die Versicherung, da zukünftige Ersparnisse bei der IV der Versicherung voll zugutekommen. Auf den zweiten Blick zeigen sich aber einige offene Fragen. Mir ist nach wie vor unklar, was geschehen wird, wenn sich die Zahl der IV-BezügerInnen nicht so entwickelt, wie das BSV voraussagt. Da der ..........
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12. Juli 2010
6. Iv-Revision
 
697 Wörter, ca 4 Minuten zum Lesen


Einschränkungen sind dabei nämlich nicht nur auf das Arbeitsleben beschränkt, die sind 24h/Tag und 7 Tage/Woche vorhanden. Sei es, dass morgens das Anziehen aufgrund der Behinderung doppelt oder dreifach so lange dauert oder dass einst geliebte Hobbies, wie beispielsweise Sport nicht mehr möglich sind. Oder tausend andere Dinge, die Sie, verehrter Herr «Nachbar», sich warscheinlich nicht einmal vorstellen können. Von daher an alle neunmal klugen Nachbaren und sonstwie chronisch Empörten: «Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten.»..........
6. Iv-Revision| Lesen Sie mehr

27. Juni 2010
6. IV-Revision, 2. Teil
 
1099 Wörter, ca 6 Minuten zum Lesen
Faktenblatt, 1514 Wörter, ca. 8 ½ Minuten zum Lesen


6. IV-Revision, 2. Teil: letzter Schritt zur nachhaltigen Sanierung der Invalidenversicherung
Bern, 23.06.2010 - Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zum zweiten Massnahmenpaket der 6. Revision der Invalidenversicherung eröffnet. Mit dieser "IV-Revision 6b" erfüllt er den Auftrag des Parlaments, die IV insbesondere mit Einsparungen zu sanieren. Das Massnahmenpaket stellt sicher, dass die IV ab Ende der befristeten Mehrwertsteuererhöhung, also ab 2018, finanziell auf eigenen Beinen steht. Sie ermöglicht es der IV darüber hinaus ihre Schulden bei der AHV bis voraussichtlich 2028 zu tilgen. Die Vernehmlassung dauert bis 15. Oktober 2010. Die IV-Revision 6b soll 2015 in Kraft treten..........
6. Iv-Revision| Lesen Sie mehr
Faktenblatt (
Aktualisiert)| Lesen Sie mehr

20. Juni 2010
IV-Revision gutgeheissen
 
Video 4 Minuten
NZZ, 477 Wörter, ca. 2 ½ Minuten zum Lesen


Fahrplan zur Sanierung der IV
Schritt 1: 5. IV-Revision
Mit der 5. IV-Revision, die am 1. Januar 2008 in Kraft trat, konnte das jährliche IV-Defizit bei 1,4 Milliarden Franken stabilisiert werden. Möglich wurde dies durch Sparmassnahmen und vermehrte Eingliederung von Versicherten.
Schritt 2: IV-Zusatzfinanzierung
Mit der auf sieben Jahre befristeten Mehrwertsteuer-Erhöhung werden die jährlichen Schulden
der IV ausgeglichen und der AHV-Fonds von der IV abgekoppelt. Dies gibt dem Bundesrat und Parlament Zeit und Raum, um die 6. IV-Revision auszuarbeiten.
Schritt 3: 6. IV-Revision
Ziel der 6. IV-Revision ist eine dauerhaft ausgeglichene IV-Rechnung. Die Revision wird in zwei Etappen 2012 und 2013 in Kraft treten. .........

16. Juni 2010
IV-Bezüger halten Rente geheim
 
986 Wörter, ca. 5 ½ Minuten zum Lesen


Die grosse Zurückhaltung, sich öffentlich als IV-Bezüger zu exponieren, hat auch mit der verstärkten Überwachung zu tun. Unter IV-Bezügern gelte die Devise «Nur nicht auffallen, sonst werde ich auch über- wacht», sagt eine Frau, die sich in einem Behindertenverband engagiert und ihren Namen nicht in der Zei- tung lesen will. Sie bezeichnet die Fotos, die beweisen sollen, dass jemand unrechtmässig Leistungen der IV bezieht, als «jenseits von Gut und Böse». .........
Aargauer Zeitung| Lesen Sie mehr

28. Mai 2010
IV-Revisionitis
 
777 Wörter, ca. 4 ½ Minuten zum Lesen


Die Charta – Berufschancen für Menschen mit einer Behinderung» ein Projekt lanciert, das innerhalb von 3 Jahren in der Region Basel 100 zusätzliche Stellen für Menschen mit einer Behinderung schaffen soll. Bisher haben 108 Arbeitgebende die Charta unterschrieben und innerhalb des ersten Jahres wurden gerade mal sechs neue Stellen für Menschen mit Behinderungen geschaffen.
Rechnet man das ganze auf 26 Kantone hoch, ergäbe das für die ganze Schweiz 156 neue Stellen innerhalb eines Jahres – und auf 6 Jahre hinausgerechnet: 936 neue Stellen.........
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26. Mai 2010
Politischer Sauglattismus
 
262 Wörter, ca. 1 ½ Minuten zum Lesen


Wird bei der Invalidenversicherung gespart, dann steigen automatisch die Kosten bei der Sozialhilfe. Wird bei der Sozialhilfe und der Invalidenversicherung gespart, dann steigen die Kosten für den Justizvollzug.
Jede Veränderung schafft zusätzliche Kosten, ohne das strukturelle Problem der Sockelarbeitslosigkeit zu lösen.
Mit den Stimmen der SP hat die Sozialkommission des Ständerats die 6. IV Revision gut geheissen........
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24. Mai 2010
Die IV-Revision, oder weshalb denken Glückssache ist
 
384 Wörter, ca. 2 Minuten zum Lesen


Jetzt ist sie da, die 6. IV-Revision. 16 000 Rentner fliegen raus. „Jubihui, sparen“, wird es wohl vielen durch den Kopf gehen, endlich ein paar Schmarotzer weniger in der Badi. Auf den ersten Blick, so scheint es, spart man dadurch Geld.Bei einer durchschnittlichen Rente von 1'500.—pro Monat, macht das 288 Millionen im Jahr aus. Nicht wenig. Aber in Wirklichkeit wird das Geld eben nicht gespart. Die 16 000 gehen neu jetzt aufs Sozialamt. Das kostet dann auch 288 Millionen. Jetzt bezahlt es aber nicht mehr die Versicherung, sondern, aufgepasst, der Steuerzahler. Auch nicht mehr der Bund, sondern die Gemeinden.......
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Ständeratskommission winkt IV-Revision durch 

Freitag, 21. Mai 2010

Ständeratskommission winkt IV-Revision durch

Im Ständerat stösst die 6. IV-Revision kaum auf Widerstand. Die vorberatende Kommission winkte die Vorlage des Bundesrats durch. Sie soll die IV jährlich um eine halbe Milliarde Franken entlasen.
Der erste Teil der 6. IV-Revision ist bei der zuständigen Ständeratskommission so gut wie unverändert akzeptiert worden. Mit dem Massnahmenpaket will der Bundesrat bei der Invalidenversicherung (IV) langfristig 500 Millionen Franken pro Jahr sparen.

Annahme ohne Gegenstimmen
Die Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit habe gegenüber dem Vorschlag von Bundesrat Didier Burkhalter kaum Änderungen vorgenommen, sagte Kommissionspräsident Alex Kuprecht.

Mit 10 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung fiel die Zustimmung eindeutig aus. Das Geschäft dürfte im Ständerat daher kaum bestritten sein. Er befasst sich in der Sommersession damit.

Wiedereingliederung von Rentnern angestrebt
Wichtigstes Bestreben des ersten Massnahmenpakets ist die Wiedereingliederung von IV-Rentnern in den Arbeitsmarkt. Mehrere Massnahmen sollen dafür sorgen, dass rund 12'500 der 246'500 vollen IV-Renten aufgehoben werden können.

Überprüfung bestehender Renten
Zudem will der Bundesrat mit der Vorlage die Voraussetzung dafür schaffen, Renten von Personen zu überprüfen, die an nicht objektivierbaren Schmerzstörungen leiden - dabei handelt es sich beispielsweise um bestimmte psychische Krankheiten. Solche Diagnosen führen seit der 5. IV-Revision nicht mehr zu einer IV-Rente.

Die SP-Kommissionsmitglieder Didier Berberat und Simonetta Sommaruga beantragten erfolglos, diesen Passus zu streichen.

Lex Hörgeräte
Zu reden gaben in der Kommission auch die Bestimmungen, welche die Beschaffung von Hörgeräten und anderen Hilfsmitteln um 48 Millionen Franken vergünstigen sollten. Unter anderem soll die IV für Geräte neu ein öffentliches Ausschreibungsverfahren durchführen. Dies fordert der Bundesrat nach einem Streit mit Hörgeräteherstellern aufgrund der hohen Gerätepreise.

Einführung des Assistenzbetrags
Im ersten Massnahmenpaket der 6. IV-Revision führt der Bundesrat zudem den Assistenzbeitrag ein. Damit will er die selbstbestimmte und eigenverantwortliche Lebensführung von Menschen mit einer Behinderung fördern.

Mit dem Assistenzbeitrag könnten Betroffene Personen anstellen und Dienstleistungen organisieren, die sie zur Alltagsbewältigung ausserhalb von Heimstrukturen benötigen.

Anpassung der IV-Finanzierung
Zudem ändert der Bundesrat den Finanzierungsmechanismus der IV. Für die Sanierung der IV wird der Bundesrat voraussichtlich im Sommer ein zweites Massnahmenpaket vorlegen, das nochmals mehrere hundert Millionen Franken Einsparungen zur Verringerung des IV-Defizits beitragen soll. 2009 lag das IV-Defizit bei rund 1,1 Milliarden Franken. (jwi, sda)

Quelle: SF-DRS

19. Mai 2010
Verpflichtung der Arbeitgeber
 


IV-Revision: Arbeitgeber müssen zu Integrationsbeitrag verpflichtet werden
Voraussichtlich wird der Ständerat in der Sommersession auch bereits den ersten Teil der 6. IV-Revision beraten (6a). Nachdem mit der 5. IV-Revision der Zugang zur IV erschwert worden ist, sollen jetzt auch Personen, die bereits eine IV-Rente beziehen, mit neuen Massnahmen zurück in den Arbeitsprozess gebracht werden. ......
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29. April 2010
Integration von behinderten Menschen
 


Im Rahmen der 6. IV-Revision soll die IV nach dem Willen des Bundesrates einen weiteren Schritt zur Eingliederungsversicherung machen. Eine möglichst hohe Integration von behinderten Mensch.in den Arbeitsmarkt ist grundsätzlich zu begrüssen. Ohne verpflichtenden Integrationsbeitrag der Arbeitgeberseite können die notwendigen Jobs dafür allerdings schlicht nicht erhalten oder neu geschaffen werden. Travail.Suisse fordert deshalb im Rahmen der 6. IV-Revision......
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25. April 2010
Ständeratskommission tritt auf 6. IV-Revision ein
 


Bern - Die Sozialkommission des Ständerats (SGK) teilt die Auffassung des Bundesrats, dass in den nächsten Jahren möglichst viele IV-Rentner in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Sie ist mit 12 gegen 1 Stimme auf die 6. IV-Revision eingetreten.
Vorher hatte sich die Kommission dagegen ausgesprochen, zuerst abzuwarten wie sich der Zustand der Invalidenversicherung aufgrund der bisherigen Reformschritte entwickelt.......
6. IV-Revision| Lesen Sie mehr

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Ärztegutachten: Im Zweifel gegen den Patienten

Medizinische Gutachten entscheiden, ob Patienten bei Unfall oder Krankheit Versicherungsleistung erhalten. Doch diese Gutachten seien oft nicht unabhängig, kritisieren Experten. «Kassensturz»-Recherchen beweisen: Ein grosses Institut hat Gutachten abgeändert – zu Ungunsten der Patienten.
Quelle: Kassensturz

Zum Video-Bericht


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Gutachten: Schweizer IV-Verfahren verstösst gegen EMRK

Der Bundesrat muss sparen und tut dies auch bei der Invalidenversicherung, die mit 14 Milliarden Franken verschuldet ist. Wer eine Rente beansprucht, hat oft einen jahrelangen Spiessrutenlauf zwischen Gerichten und medizinischen Gutachtern vor sich. Jetzt kommt von staatsrechtlicher Seite heftige Kritik am Verfahren. Viele Gutachter würden ihre Aufträge von den sparbewussten IV-Stellen erhalten und seien wegen dieser wirtschaftlichen Abhängigkeit nicht neutral.
Quelle: 10 vor 10

Neu: die Botschaft der 6. IV-Revision liegt vor

Der Bundesrat hat im Februar die Botschaft der 6. IV-Revision fertig gestellt.

Nach dem Willen des Bundesrates sollen bis 2018, 12'500 + 4'500 IV - Renten wegfallen. Diese Botschaft wird nun in den politischen Kommissionen besprochen und wahrscheinlich im Herbst, der ersten, der zwei Kammern, vorgelegt.

Jeder der heute eine IV-Rente aufgrund von somatoformen Schmerzstörungen, Fibromyalgien und ähnlichem bekommt, werden die Renten gestrichen und die Eingliederung in den Arbeitsmarkt eingeleitet, sollte der Bericht von den beiden Kammern angenommen werden. (
Im Jahr 2008 hat das Bundesgericht beschlossen, dass CFS eindeutig den somatoformen Störungen zuzurechnen ist und sie in den gleichen Syndromenkomplex wie Konversionsstörungen, Somatisierungsstörung, Schmerzstörung, Hypochondrie u.a.m., gehören)

Wie kann man eine Krankheit als nicht objektivierbar aus dem Krankheitskatalog rausnehmen, wenn die WHO diese katalogisiert hat und eine Krankheitsbildbeschreibung vorliegt?

Wie kann man ohne Nachprüfung derer, die nach der 4. und 5. IV-Revision in die Sozialhilfe abgeschoben wurden und in der Zwischenzeit arbeiten können sollten – „da sie ja mit ein wenig Willensanstrengung wieder arbeiten können“ - noch ein weiteres Gesetz zur Diskriminierung einer Krankheitsgruppe entwerfen? Wir wissen, dass viele Neuangemeldete der letzten Jahre in die Sozialhilfe abgeschoben wurden und dort auch bleiben werden.

Es trifft wieder einmal diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen in mentaler und körperlicher Weise zu schwach sind, um sich zu organisieren und sich zu wehren. Die IV geht ganz einfach den Weg des geringsten Widerstands.

Am Ende des nachfolgenden Berichts, können Sie uns gerne Ihre Meinung zur Botschaft der 6. IV - Revision hinterlassen.

Bundesrat hält an Sparziel bei IV-Renten fest

Mittwoch, 24. Februar 2010

Bis 2018 sollen 12'500 IV-Renten wegfallen. Der Bundesrat hat dieses Ziel in seiner Botschaft zur 6. IV-Revision festgeschrieben. Gegenüber dem Vernehmlassungsentwurf nahm die Regierung trotz Protesten von Behindertenverbänden und der Linken kaum Korrekturen vor.

Der Bundesrat will dank der Wiedereingliederung von IV-Rentnern die stark defizitäre Invalidenversicherung (IV) zwischen 2018 und 2027 um jährlich 231 Millionen Franken entlasten. Anfang Jahr wurden in der Schweiz rund 246'500 volle IV-Renten ausbezahlt. Davon sollen etwa 5 Prozent oder 12'500 wegfallen.

Renten immer wieder überprüfen
Erreichen will der Bundesrat das aus seiner Sicht «realistische Ziel» mit einem Paradigmenwechsel: Anstelle des Gedankens «einmal Rente, immer Rente» solle die Rente künftig als «Brücke zur Eingliederung» gesehen werden, wie Sozialminister Didier Burkhalter erklärte. Er räumte aber ein, dass dies nur gelinge, wenn auch die Arbeitgeber mitmachen.

Bereits heute werden die Renten alle drei bis fünf Jahre überprüft. Nur in einem Prozent der Fälle werden aber die Leistungen gekürzt oder gestrichen. Dies reicht dem Bundesrat nicht.

Zurück in den Arbeitsmarkt
IV-Rentner, deren Chancen auf Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt als positiv beurteilt werden, sollen deshalb in Zukunft mit diversen Massnahmen unterstützt werden. Neben Berufsberatungen sind auch Umschulungen, eine erste Berufsausbildung oder Kapitalhilfen denkbar.
Ergänzend dazu gelten verschiedene Schutzmechanismen und Härtefallregelungen. Der Bund will den Betroffenen während den Eingliederungsversuchen die Rente garantieren. Verschlechtert sich die Situation nach erfolgter Eingliederung wieder, sollen die Betroffenen mit einer Auffangregelung abgesichert werden.

DOK: Bundesrat agiert an der Realität vorbei
Die Dachorganisationenkonferenz der Privaten Behindertenhilfe (DOK) anerkennt im Grundsatz die Bestrebungen des Bundesrats für eine Förderung der Eingliederung von bisherigen IV-Rentnern. Insbesondere begrüsst sie die Einführung eines Assistenzbeitrags.
In seiner Botschaft zur 6. IVG-Revision gehe der Bundesrat aber von wirklichkeitsfremden Vorstellungen aus, schreibt die DOK in einer Mitteilung. Ohne Rücksicht auf die Wirtschaftslage, die Gesetzmässigkeiten der modernen Arbeitswelt und ohne Verpflichtung von Arbeitgebenden setze die Vorlage auf eine fixe Anzahl wieder einzugliedernder Personen: rund 16'000 Personen bis 2018.


Renten für 4500 Personen gestrichen
Keine IV-Rente mehr ausrichten will der Bundesrat Menschen mit somatoformen Schmerzstörungen, Fibromyalgien und ähnlichen Leiden. Seit Inkrafttreten der 5. IV-Revision besteht für sie kein Anspruch mehr auf eine neue Rente. Nun soll die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, um heutigen IV-Rentnern mit solchen Leiden die Rente entziehen zu können. 4500 Personen sind betroffen.

Einen namhaften Beitrag zum Abbau des jährlichen IV-Defizits von zuletzt rund 1,1 Milliarden Franken (2009) soll ein neuer IV-Finanzierungsmechanismus bringen.

Wenn die IV heute Geld einspart, muss sie einen Teil davon (38 Prozent) an die Bundeskasse abgeben. Neu soll jeder gesparte Franken vollumfänglich der IV angerechnet werden. Die damit verbundene jährliche Entlastung beziffert der Bund auf 195 Millionen Franken.

IV-Sanierung in mehreren Etappen
Weiter will der Bundesrat bei der Beschaffung von Hilfsmitteln für Behinderte für mehr Wettbewerb sorgen. Der Preis für Hilfsmittel soll dank öffentlichen Ausschreibungen gedrückt werden. Die jährliche Entlastung der IV-Kasse beträgt 48 Millionen Franken.
Insgesamt beläuft sich das Sparziel des ersten Teils der 6. IV-Revision auf etwa 500 Millionen Franken. In einem zweiten Paket, das der Bundesrat bis Ende Jahr vorlegen will, sollen dann nochmals 500 Millionen Franken eingespart werden. Der Bundesrat will zu diesen Sparvorschlägen noch im Juni die Vernehmlassung eröffnen.

Quelle: SF-Tagesschau 
DOK
Die DOK (Dachorganisationenkonferenz der privaten Behindertenhilfe) ist der Zusammenschluss aller wesentlichen Organisationen der privaten Behindertenhilfe und -selbsthilfe. Sie hat den Zweck, die Interessen ihrer Mitglieder auf nationaler Ebene zu vertreten und zu koordinieren.

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