September 2012 

20. September 2012
Lipkin Studie 
(Englisch)



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mBio

18. September 2012
Die von Dr. Ian Lipkin koordinierte Studie beweist, dass CFS/ME definitiv nicht von XMRV/pLMV's verursacht wird. 
(Englisch)

Video, Audio oder Zeitungsberichte finden Sie weiter unten.

This study was funded by National Institutes of Health award AI1057158 (NBC-Lipkin).
Collaborating Research Groups:

Department of Transfusion Medicine, Warren G. Magnuson Clinical Center, National Institutes of Health, Bethesda, MD.
Mikovits Consulting, Oxnard, CA.
Division of HIV/AIDS Prevention, Centers for Disease Control and Prevention, Atlanta, GA.
Cancer and Inflammation Program, Frederick National Laboratory for Cancer Research, Frederick, MD.
Tissue Safety Laboratory, Office of Cellular, Tissue and Gene Therapies, Center for Biologics Evaluation and Research, Food and Drug Administration, Bethesda, MD.
Nova Southeastern University, Fort Lauderdale FL.
Miami Veterans Affairs Medical Center, Miami, FL.
Brigham and Women's Hospital, Boston, MA.
Infectious Disease Clinic, Stanford University, Palo Alto, CA.
Fatigue Consultation Clinic, Salt Lake City, UT.
Levine Clinic, New York, NY.
Simmaron Research Institute, Incline Village, NV.
Department of Biostatistics, Columbia University, New York, NY.
Department of Molecular Biology and Genetics, Cornell University, Ithaca, NY.
Center for Infection and Immunity, Columbia University, New York, NY.
Department of Molecular Biology and Microbiology, Tufts University, Boston, MA.



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National Institutes of Health/The Center for Infection and Immunity

Live Video von der Presse-Konferenz  
(18.9.2012) 

Live Audio von der Presse-Konferenz
(18.9.2012)
(Audio funktioniert mit Safari, Chrome oder Internet Explorer)


Aerzteblatt.de
New York – Das chronische Müdigkeitssyndrom wird nicht durch Retroviren ausgelöst. Entsprechende Hinweise, die vor drei Jahren in Science publiziert wurden, und weltweit Aussehen erregten, konnten erneut in einer randomisierten klinischen Studie in mBio (2012; doi:10.1128/mBio.00266-12) nicht reproduziert werden. Die damalige Haupt­autorin hat ihren Irrtum inzwischen eingesehen.


Frankfurter Rundschau
„Wir haben diese Studie aufgesetzt, um diese Geschichte ein für alle Mal zu klären“, erklärt Studienleiter Ian Lipkin von der Columbia University in New York. Im Auftrag der US-National Institutes of Health testen die Wissenschaftler 293 CFS-Patienten, die in sechs Gesundheitszentren in den USA in Behandlung waren, und 146 gesunde Kontrollpersonen. An der Studie waren auch die Wissenschaftler beteiligt, die 2009 die Hinweise auf einen Zusammenhang der Retroviren mit CFS publiziert hatten. Diese vereinten Bemühungen verliehen den Ergebnissen zusätzliches Gewicht, erklärt Lipkin.


Focus online
Entgegen früherer Studien wird das Chronische Müdigkeitssyndrom (CFS) nicht von zwei bestimmten Viren ausgelöst. Damit beginnt erneut die Suche nach der Ursache für die Erkrankung.
Die bisher vermuteten Retroviren sind nicht die Auslöser der chronischen Erkrankung: Eine neue umfassende Arbeit zur Erforschung des Chronischen Müdigkeitssyndroms (Chronic Fatigue Syndrome, kurz CFS) revidiert Ergebnisse, die 2009 in „Science“ und 2010 in den „Proceedings“ der amerikanischen Akademie der Wissenschaften („Pnas“) veröffentlicht wurden. Die Forscher unter Leitung der Columbia Universität in New York konnten nun in keinem der 147 CFS-Kranken und 146 Kontrollpersonen Genmaterial der zwei zuvor verdächtigten Viren nachweisen.


Science
You could be forgiven for thinking that the story of XMRV, a mouse retrovirus implicated in chronic fatigue syndrome (CFS), is over. After all, study after study has failed to replicate the XMRV-CFS link, and last year, Science retracted the 2009 paper in which XMRV was first fingered as a cause of the elusive syndrome. Most researchers concluded long ago that those findings resulted from an accidental contamination of patient samples in the lab.


The Wallstreat Journal
The saga of the retrovirus XMRV and chronic fatigue syndrome appears to have ended, now that researchers in a federally funded study said they found no relationship between the retrovirus and the illness.


The New York Times
Chronic fatigue syndrome is not caused by a mouse retrovirus, according to a study initiated by the National Institutes of Health to settle what had become a contentious scientific question.
The long-awaited results, posted online Tuesday in the journal mBio, found no link between the illness


Columbia University's Mailman School of Public Health
Statement from Dr. Mikovits, the author of the Science paper wherein XMRV was first linked to CFS: "I greatly appreciated the opportunity to fully participate in this unprecedented study. Unprecedented because of the level of collaboration, the integrity of the investigators, and the commitment of the NIH to provide its considerable resources to the CFS community for this important study. Although I am disappointed that we found no association of XMRV/pMLV to CFS, the silver lining is that our 2009 Science report resulted in global awareness of this crippling disease and has sparked new interest in CFS research. I am dedicated to continuing to work with leaders in the field of pathogen discovery in the effort to determine the etiologic agent for CFS."

18. September 2012
Die magischen Retroviren – mal sieht man sie, mal sieht man sie nicht 
(Deutsch)

Übersetzung von Regina Clos

“Wenn man eine Zelle verändern kann, ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Veränderung einer Maus, und wenn man eine Maus verändern kann, ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Veränderung eines höheren Lebewesens, sogar des Menschen."
Bericht von 1981, in dem Bedenken über die Zukunft des Genspleißens ausgedrückt werden. Erwin Chargaff 'Shaping Life in the Lab'. In Time (9 Mar 1981).

Wir stehen kurz vor der Veröffentlichung der NIH-„Lipkin“-Studie, von der uns manche glauben machen möchten, dass sie in die eine oder in die andere Richtung entscheiden sollte, ob Menschen mit ME/CFS mit MRVs (Murine Leukemia Virus related Virus – Mäuseleukämievirus-verwandtes Virus) infiziert sind – ohne Berücksichtigung des Studiendesigns und der Mängel der Studie und der Fähigkeit einer einzelnen Studie, das zu erzielen, was in Wirklichkeit ein politischer Beschluss ist.
Es wird keine entsprechende Studie für Menschen mit Prostatakrebs oder irgendeiner anderen damit zusammenhängenden Krankheit verlangt. Es sei denn, man interpretiert die Studie als positiv – hier soll Menschen mit ME/CFS wieder einmal nicht die Würde gewährt werden, die biomedizinische Forschung auf natürliche Weise voranschreiten zu lassen, und zwar unter Einsatz der Wissenschaft.
Es ist für jeden Patienten mit kognitiven Dysfunktionen oder Menschen, die mit dem Forschungsgebiet nicht vertraut sind, schwierig, sich durch die Entwicklungen der letzten drei Jahre hindurchzufinden und sie zu verstehen. Um die Gemeinde der Patienten dazu in die Lage zu versetzen, wird dieser Artikel einen kurzen Überblick über das geben, was Tatsachen sind und was Fiktion und Spekulation ist.



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ME/CFS-Aktuell